Jun 17

Malek in der confront – Ernüchterndes zur V-Mann-Problematik

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Malek in der confront – Ernüchterndes zur V-Mann-Problematik

Im Juli erscheint die confront – Zeitschrift für aktive Strafverteidigung.

Wir freuen uns auf den Aufsatz

Rettet der 2. Senat den Rechtsstaat? – Ernüchterndes zur V-Mann-Problematik
von Dr. Klaus Malek

Aus der Einleitung:

Mit seinem Urteil vom 10. Juni 2015* hat der 2. Strafsenat des Bundesgerichtshofs erstmals ein Verfahrenshindernis bei Vorliegen einer „rechtsstaatwidrigen Tatprovokation“ angenommen und das Verfahren eingestellt. In erster Instanz waren die Revisionsführer vom Landgericht Bonn noch wegen Handeltreibens mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge zu Freiheitsstrafen von 3 Jahren und 9 Monaten verurteilt worden. Die Revisionsentscheidung hat allenthalben Lob und Zuspruch erfahren; sogar von einer „Kehrtwende“ in der Rechtsprechung war die Rede.

Ich kann nicht umhin, einen kräftigen Schluck Wasser der Ernüchterung in den süßen Wein der Euphorie über ein Urteil zu gießen, das alle, die sich mit dem Betäubungsmittelstrafrecht befassen, aus der Lethargie der so lange und so unerbittlich herrschenden höchstrichterlichen „Strafzumessungslösung“ gerissen hat. Uneingeschränkte Zustimmung erwarte ich nicht.

Vortrag am Frankfurter Symposium zum Betäubungs- und Arzneimittelstrafrecht

Der Text basiert auf einem Vortrag, den Rechtsanwalt Dr. Malek am 29.Januar 2016 auf dem u.a. von den Universitäten Frankfurt und Erlangen-Nürnberg sowie der Zeitschrift „Strafverteidiger“ veranstalteten „Frankfurter Symposium zum Betäubungs- und Arzneimittelstrafrecht“ gehalten hat.

Jetzt die confront kostenlos abonnieren!

www.confront-strafrecht.de

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